Jazzschlager des Monats Dezember 2013

Das Meer – LISELOTTE MALKOWSKY (1949)

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Der Sage nach hat Charles Trenet (1913 – 2001) “La Mer”, die berühmteste seiner Chanson-Kompositionen, im Jahre 1943 binnen einer Viertelstunde während einer Bahnfahrt von Paris nach Narbonne auf Toilettenpapier der staatlichen französischen Eisenbahngesellschaft geschrieben.
Man kann nur ahnen, wo genau er sich in dieser Viertelstunde aufhielt.
Trenets damaliger Klavierbegleiter Léo Chauliac legte später noch letzte Hand an die Melodie, wird aber in der Regel als Co-Komponist nicht erwähnt.
Erst 1946 erhielt Charles Trenet Gelegenheit, das Lied aufzunehmen. Es wurde binnen kürzester Zeit ein weltumspannender Erfolg mit zahlreichen Übersetzungen.

Die erste deutschsprachige Fassung des Liedes entstand 1948 in der Schweiz. Es sang Lale Andersen, begleitet von Michael Jary und seinem Orchester.
Der Texter der deutschsprachigen Version, Hans Fritz Beckmann, war mit seiner Übersetzung, verfaßt gemeinsam mit Nicola Wilke, nicht recht zufrieden und überarbeitete sie ein Jahr später radikal.
Diese zweite Version gab er Liselotte Malkowsky, die gerade begonnen hatte, sich ein “Hamburg”- und “Seefahrt”-Image mit entsprechendem Repertoire anzueignen.
Da kam ihr “La Mer” gerade recht. Die Malkowsky-Aufnahme mit der Orchesterbegleitung Adalbert Lutters wurde auf Anhieb populär und blieb auf Jahre hinaus einer ihrer Bestseller.

Zweieinhalb Jahre lang sangen und spielten Götz Alsmann und seine Band “Das Meer” Abend für Abend als Höhepunkt ihrer “Paris”-Shows.
Das wird auch bei der Derniere am 19. Dezember im Konzerthaus Dortmund so sein.
Für die Zeit danach gilt: Auf dem Album “Götz Alsmann in Paris” kann man es hören sooft man will.